Organisatorische Resilienz - Widerstandsfähigkeit Unternehmen

Organisatorische Resilienz

Organisatorische Resilienz / Organisationale Resilienz

Unter Organisationaler Resilenz / Organisatorischer Resilienz (Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens) versteht man die Fähigkeit einer Organisation, auf zunehmende Veränderungen und plötzlich auftretende Störungen zu reagieren, sich diesen anzupassen und somit fortzubestehen und erfolgreich zu sein. Das anschliessend dargestellt Organisatorische Resilienz Framework identifiziert zwölf Managementdisziplinen, die ein effektives Risikomanagement ermöglichen. Jede dieser Disziplinen muss als System implementiert werden. Neben dem effektiven Risikomanagement ist es ebenso wichtig, dass die Organisation auf allen Ebenen über effektive und befähigte Führungskräfte verfügt, über vertrauenswürdige und respektierte Führungskräfte sowie über Führungskräfte, die Entscheidungen treffen können. Sicherheits- und Risikokultur spielt auch eine wichtige Rolle für die Widerstandsfähigkeit einer Organisation. Eine Unternehmenskultur, die Input von allen wertschätzt, Kreativität und Innovation fördert, Wissen, Lernen und kontinuierliche Verbesserung wertschätzt und effektiv kommuniziert, ist widerstandsfähiger als eine, die dies nicht tut. Organisatorische Resilienz ist jedoch mehr als nur das Risikomanagement, die Einbindung der Führung und eine gesunde Kultur. Die Organisation muss finanziell tragfähig sein und ein Produkt oder eine Dienstleistung bereitstellen.

organisatorische resilienz, resilienz, beratung iso 22316Organisatorische Resilienz erfordert ein koordiniertes Vorgehen

Zwar gibt es keine einheitliche Strategie oder Lösung, um eine Organisation belastbar zu machen, eine Organisation kann jedoch ihre Widerstandsfähigkeit (Organisatorische Resilienz) verbessern, indem sie:

  • Die individuellen Führungsdisziplinen der Organisation stärkt, die das Risiko steuern, und dies auf integrierte und koordinierte Weise,
  • Eine Sicherheits- und Risikokultur aufbaut, die ein gesundes Verhalten der Organisation gewährleistet,
  • Die Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, Veränderungen zu bewältigen steigert.

Jeder dieser Aspekte spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau einer widerstandsfähigeren Organisation (Organisatorische Resilienz). Die Umsetzung als Rahmen und als integrierte Strategie bringt jedoch den grössten Nutzen.

 

 

Organisatorische Resilienz - Die 10 Managementdisziplinen

Organistorische Resilienz / Organisationale Resilienz kann in die folgenden 10 Managementdisziplinen eingeteilt werden:

  • Business Continuity & ICT Continuity Management
  • Crisis Management & Crisis Communication
  • Information Security & Privacy Management, Cyber Security
  • Health, Safety, Environment & Emergency Management
  • Digital Risk Management, Business Data & Processes
  • Human Resources Risk Management
  • Facilities & Assets Risk Management (Critical infrastructure)
  • Supply Chain Risks & Resilience (Supplier / Vendor)
  • Legal, Compliance & Audit Management
  • Finance Risk Management (Health & Viability)

 

ISO 22316: Security and Resilience – Organizational Resilience Principles and Attributes

 

Sicherstellung Image und Service- / Lieferverfügbarkeit durch ein Resilienz Framework

Ein Unternehmen muss die Fähigkeit entwickeln, mit unerwarteten Problemen (Störungen der normalen Geschäftstätigkeit) umgehen zu können. Die Internationale Organisation für Normung (ISO 22316) definiert dies als "Ergebnis der Fähigkeit einer Organisation, sich an komplexe oder sich verändernde Umstände unter Unsicherheitsbedingungen anpassen zu können. Um Resilienz zu erreichen, sind Massnahmen und Beiträge verschiedener Disziplinen und Akteure auf verschiedenen Ebenen, mit denen zusammengearbeitet wird eine gemeinsame Verantwortung und eine breite Mischung von Instrumenten und Methoden sowie ihre Bedürfnisse in Einklang zu bringen.

 

Eine wichtige Priorität des Resilienz Frameworks ist die Wahrung des Ansehens (Image) und der Interessen der Stakeholder durch die Sicherstellung der Fähigkeit ohne Unterbrechung eine Service- / Lieferverfügbarkeit entsprechend den Kundenanforderungen zu gewährleisten. Dies wird erreicht, indem das Risikoengagement prospektiv angewandt und den potenziellen Auswirkungen von Risiken bzw. Ausfällen durch geeignete Massnahmen entgegengewirkt wird.

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